Roter Salon
Konzert/Concert
de
Der in Los Angeles lebende Komponist Tashi Wada performt mit seiner neuen Band um Julia Holter und Perkussionist Corey Fogel sein neues Album Nue, das diesen Herbst auf dem Brooklyner Label RVNG Intl. Erschienen ist.
Im Japanischen steht “nue” für eine mythologische Chimäre mit dem Gesicht eines Affen, den Beinen, eines Tigers und dem Schwanz einer Schlange. Im Französischen bedeutet nue nackt – ohne Komplexität, ungeschützt und bloßgestellt, aber auch roh und wesenhaft. Diese Dualität liegt Nue zugrunde. Erschienen als Teil von RVNG Intl.s FRKWYs-Reihe, reicht dieses Projekt vom minimalistischen Dudelsack bis zu außerweltlichem Gesang und schafft nach Wadas Worten „eine Vision, eine endlose Traumnacht und eine persönliche Geschichte voller Freuden und Dämonen.“
Von der Verdoppelung der Töne und der Welt der harmonischen Nuancen bis hin zum reichen Zusammenspiel einzelner Musiker, die ihre Persönlichkeiten und Erfahrungen durch gemeinsame Performances einbringen. Wadas Kompositionen lassen Raum für die einzelnen Elemente, die sich hier verbinden und wachsen. Die mehrteilige Kreatur, die im Spiel eines Ensembles erscheint, erzeugt die Einfachheit und Reinheit der Musik.
en
Los Angeles-based composer Tashi Wada presents his new group featuring Julia Holter and percussionist Corey Fogel performing music from Wada’s new album “Nue” out this fall on Brooklyn-based label RVNG Intl.
In Japanese, ‘nue’ is a mythological chimera with the face of a monkey, the legs of a tiger, and the tail of a snake. In French, nue means naked—stripped of complexity, bare and exposed, but also raw and essential. This duality underlies “Nue.” Released as part of RVNG Intl’s FRKWYS series of intergenerational projects, this collaboration ranges from minimalist bagpipes to otherworldly vocals, creating, in Wada’s words, “a vision, an endless night of dreams, and a personal history of sorts, full of joys and demons.”
From the doubling of tones—and the world of harmonic nuances such an action produces—to the rich interplay between individual musicians, all baring their own personalities and experiences through shared performance, Wada’s compositions allow space for these elements to join and grow. The multipartite creature that is an ensemble melds in the simplicity and purity of the music itself.
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https://www.volksbuehne.berlin/de/programm/6603/tashi-wada-group-and-marc-sabat-ft-julia-holter
Foto: Dicky Bahto