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. Handgemachte Konzerte für Berlin:
John Prine
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Bei einem seiner ersten Konzerte in New York schleicht sich 1971 ein Fan auf die Bühne und packt seine Mundharmonika aus. Nicht weiter bemerkenswert, wenn es sich dabei nicht um Bob Dylan handelte. Kein schlechter Einstand für den kleinen Mann aus Chicago, der schon zuvor viel Lob und Wertschätzung von Kollegen erfahren hat. 1946 im Vorort Maywood geboren, wächst
John Prine
an einem viel befahrenen, vierspurigen Highway auf. Seine Eltern stammen aus Kentucky und sind auf der Suche nach Arbeit gen Norden gezogen.
“John Prine” (1971) enthält einige der bekanntesten Stücke des Singer/Songwriters. “There’s a hole in daddy’s arm where all the money goes/Jesus Christ died for nothin’ I suppose”, besingt er in “Sam Stone” einen Vietnam-Veteran, der am Leben nach dem Krieg – und am Heroin – zugrunde geht. “If dreams were thunder/Lightning was desire/This old house woulda burnt down/A long time ago”, bescheibt er in “Angel From Montgomery” eine gescheiterte Beziehung.
Ein kommerzieller Durchbruch gelingt Prine nicht wirklich, ebenso wenig mit seinen Folgealben. 1978 wechselt er zu Asylum, 1984 trifft er die damals noch unübliche Entscheidung, sein eigenes Label zu gründen. Seitdem erscheinen die meisten seiner Alben auf Oh Boy Records.
1998 erkrankt Prine an einem Krebs am Hals. Die Operation hinterlässt deutliche Spuren und betrifft auch seine Stimmbänder. Nach der Heilung begibt er sich, nun mit etwas rauerem Organ, jedoch wieder unbekümmert auf Tour.
2005 erhält er für sein Album “Fair & Square” den Grammy für das beste traditionelle Folk-Album. Es ist bereits sein zweiter, nach dem für “The Missing Years” (1991). 2016 erhält er zudem eine Auszeichnung des PEN New England, gemeinsam mit Tom Waits/Kathleen Brennan. Zu den Entscheidungsträgern zählen Paul Simon, Elvis Costello und Salman Rushdie.
2013 erkrankt Prine erneut an Krebs, diesmal an der Lunge. Wieder gelingt die Genesung, erneut begibt er sich ins Studio und auf die Bühne. 2016 erscheint mit “For Better, Or Worse” eine Sammlung mit Duetten, 2018 folgt ein Album mit neuem Material, “The Tree Of Forgiveness”.