Genre Archive - Soul

Jungle, Gengahr
13.11.17 Past Show
Lido

War das nicht unglaublich, als Jungle vor gut dreieinhalb Jahren aus dem Nichts auf der Bildfläche erschienen sind und die Clubs gerockt haben? Das Kollektiv um die Masterminds J und T hat mit seiner groovigen Mischung aus Funk, Modern Soul, R’n’B und ähnlichen Stilen ganz gehörig für Unruhe gesorgt. Zum einen weil Josh Lloyd-Watson und Tom McFarland sich lange Zeit bedeckt hielten und ihre Identitäten nicht gelüftet haben. Aus guten Gründen: “Es geht nicht um uns, sondern um die Musik. Und überhaupt: Es gibt Schöneres auf dieser Welt als unsere Visagen”, sagten sie zur Verweigerung, sich öffentlich zu präsentieren. Zum anderen lag es aber auch an dieser Musik, diesem Willen zum Gesamtkunstwerk. Jungle produzierten ihre Videos mit schier unglaublichen Tanzeinlagen und einer sehr eigenen Ästhetik.

An ihre kraftvolle und trotzdem reichlich relaxte Debütplatte anschließend ging die Truppe ausgiebig und weltweit auf Tour. Bei den meist ausverkauften Shows stellten sie auch live unter Beweis, wie heiß und schweißtreibend ihr Sound eigentlich wirklich ist. Oder wie das Fachmagazin DIY titelte: “Jungle have gone from nothing into the most exciting act in the world today.” Seither ist es ein wenig ruhiger geworden. J und T verdingen sich als DJ, ab und zu wird eine Show gespielt oder ein Festival besucht. Aber in erster Linie bauten sich Jungle ein eigenes Studio aus, um in aller Ruhe an weiteren Hammer-Tracks zu feilen. Mit viel Zeit werden neue Stücke geplant, konzipiert, Beats gebastelt, die Straßen des urbanen Dschungels und die Plattenkisten mit Disco-Klassikern der Seventies nach Sounds durchsucht, um ein Ziel zu verwirklichen: “Alles, was wir im Moment wollen, ist ein noch besseres Album zu produzieren.”

Mit einer exklusiven Show im Lido in Berlin wollen Jungle also sagen: Wir sind wieder am Start und heiß darauf, auf Tour zu gehen! Neben noch gar nicht alten Klassikern wie “The Heat” oder “Platoon” werden sie die ersten Tunes aus dem kommenden Album live und in exklusivem Rahmen präsentieren.

Show
Jordan Rakei
27.10.17 Past Show
Säälchen

Das außergewöhnliche Talent Jordan Rakei zieht mit seinem modernem Jazz-Verständnis und seinem Hip-Hop-lastigen Soul bereits internationale Aufmerksamkeit auf sich. Der vielseitige Künstler wechselt mit Leichtigkeit seine Rollen als Musiker, Produzent, Singer/Songwriter und verzaubert mit seinen fesselnden Live-Auftritten sein Publikum.

Nach seiner zweiten, von den Medien gefeierten EP „Groove Curse“, hat der Brite sich in seine Heimat Brisbane niedergelassen und nie mehr zurück geschaut. Nachdem dann seine vier Shows in London ausverkauft waren, tourte er durch Russland, Italien, Belgien, Deutschland und Dubai. Zum Höhepunkt gehörte die persönliche Einladung auf Gilles Petersons‘ weltweiter Bühne auf dem OnBlackheath Festival 2015 zu spielen.

UK Topsellers Sam Smith und Disclosure schlossen sich seiner soliden britischen Fan-Base an und unterstützten seinen Ruf als aufsteigendes Ausnahmetalent. Der Track „Masterpiece“, den Rakei mitgeschrieben hat, ist der Abschlusstrack des Grammy-nominierten Disclosure-Albums „Caracal“, in dem unter anderem Künstler wie Nao, Gregory Porter, Miguel, The Weeknd und Lorde vorkommen.

2016 war ein bedeutendes Jahr für Rakei, beginnend mit einer ausverkauften Australien/Neuseeland-Tour, mit Support seines britischen „Caracal“-Kollegen Nao, Soul-Meister Jamie Woon und Fat Freddy’s Drop, gefolgt vom Headline-Auftritt auf einem der „Annie Mac presents Live Series“ Konzerte und einer ausverkauften Europa-Tour. Mit einem überragenden Debütalbum in der Hinterhand, ist Jordan Rakei definitiv ein Künstler dem man im Auge behalten sollte.

Show
Sevdaliza, Yasmine Hamdan
28.11.17
Kantine am Berghain

Auch wenn man es den Line-up-Plakaten großer Rockfestivals noch nicht ansieht: in Sachen Pop bewahrheitet sich dank Lorde, Solange, Beyoncé und Taylor Swift jener Slogan, den man dieser Tage auf erfreulich vielen T-Shirts sieht: The Future Is Female. Die Zeile geht zurück auf die Feministin, Aktivistin und Science-Fiction-Autorin Sally Miller Gearhart, die 1981 mit ihrem Essay The Future – if there is one – is Female der noch jungen Gender-Debatte Feuer gab. Im November finden sich im Berghain unter diesem Motto zwei der spannendsten Frauen zusammen, die die Musikwelt dieser Tage zu bieten hat: Yasmine Hamdan und Sevdaliza. Die beiden Grenzgängerinnen spielen ein gemeinsames Konzert – beide mit kompletten Sets, ohne das gewohnte Vorband-Hauptband-Gehabe.

YASMINE HAMDAN ist Sängerin, Songwriterin, Schauspielerin – aber diese Begriffe greifen viel zu kurz. Die Libanesin ist zugleich Wanderin, Botschafterin, Underground-Ikone. Sie lebte in über zwölf Ländern, sie baute feste Brücken zwischen arabischer Volksmusik und modernem westlichen Pop, war am Soundtrack von Jim Jarmuschs Only Lovers Left Alive beteilitgt, und ihre damalige Band Soapkills wird oft als „die erste Indie-Band des Nahen Ostens“ tituliert. Zuletzt erschien ihr von Kritikern und Fans gefeiertes Album Al Jamilat. Die im Iran geborene und in den Niederlanden lebende Künstlerin SEVDALIZA – ihr wisst – wiederum verwischt mit ihrer Arbeit die Grenzen zwischen Musik, Mode und Kunst. Ihr kunstvoller Clip zu „Human“, den sie durchschreitet wie eine Göttin, brachte sie zum Beispiel in Zeitschriften wie der Vogue. Dabei besitzen ihr elektronischer Sound, ihre Herzschlagbässe und ihre fantastische Stimme eigentlich schon genügend Suchtpotential, um ihr zu erliegen.

Show
Sevdaliza, Yasmine Hamdan
29.11.17
Kantine am Berghain

Auch wenn man es den Line-up-Plakaten großer Rockfestivals noch nicht ansieht: in Sachen Pop bewahrheitet sich dank Lorde, Solange, Beyoncé und Taylor Swift jener Slogan, den man dieser Tage auf erfreulich vielen T-Shirts sieht: The Future Is Female. Die Zeile geht zurück auf die Feministin, Aktivistin und Science-Fiction-Autorin Sally Miller Gearhart, die 1981 mit ihrem Essay The Future – if there is one – is Female der noch jungen Gender-Debatte Feuer gab. Im November finden sich im Berghain unter diesem Motto zwei der spannendsten Frauen zusammen, die die Musikwelt dieser Tage zu bieten hat: Yasmine Hamdan und Sevdaliza. Die beiden Grenzgängerinnen spielen ein gemeinsames Konzert – beide mit kompletten Sets, ohne das gewohnte Vorband-Hauptband-Gehabe.

YASMINE HAMDAN ist Sängerin, Songwriterin, Schauspielerin – aber diese Begriffe greifen viel zu kurz. Die Libanesin ist zugleich Wanderin, Botschafterin, Underground-Ikone. Sie lebte in über zwölf Ländern, sie baute feste Brücken zwischen arabischer Volksmusik und modernem westlichen Pop, war am Soundtrack von Jim Jarmuschs Only Lovers Left Alive beteilitgt, und ihre damalige Band Soapkills wird oft als „die erste Indie-Band des Nahen Ostens“ tituliert. Zuletzt erschien ihr von Kritikern und Fans gefeiertes Album Al Jamilat. Die im Iran geborene und in den Niederlanden lebende Künstlerin SEVDALIZA – ihr wisst – wiederum verwischt mit ihrer Arbeit die Grenzen zwischen Musik, Mode und Kunst. Ihr kunstvoller Clip zu „Human“, den sie durchschreitet wie eine Göttin, brachte sie zum Beispiel in Zeitschriften wie der Vogue. Dabei besitzen ihr elektronischer Sound, ihre Herzschlagbässe und ihre fantastische Stimme eigentlich schon genügend Suchtpotential, um ihr zu erliegen.

Show
Moses Sumney
12.11.17 Past Show
Kantine am Berghain

Moses Sumney ist schon jetzt bekannt für seine unbedarften Aufnahmen und dynamischen Live-Auftritte. In Eigenregie veröffentlichte er im Jahr 2015 seine ersten drei EPs “Mid-City Island”, “Terrible Records 7” und “Seeds/Pleas” und teilte sich bereits mit Größen wie Beck, Karen O, Sufjan Stevens und James Blake die Bühne.

2016 hat Moses Sumney genutzt, um das akustische Spektrum seiner sehr intim gehaltenen Musik durch ausgefeilte Produktionen und fokussiertes Songwriting zu erweitern. Nach Zwischenstopps bei ausgesuchten Festivals auf der ganzen Welt, vom Primavera Sound und Pitchfork Music Festival, bis hin zu Eaux Claires, hat er sich zurückgezogen, um seinem ersten Album ausreichend Zeit zu widmen und den finalen Schliff zu verpassen.

Show
Henry Wu presents Kamaal Williams
12.01.18
Gretchen Gretchen

With an accolade of releases on independent labels 22a, Rhythm Section International and Eglo Records, Henry Wu has solidified his place as one of the most exciting and eclectic producers to emerge from the UK.

He is a musician of many talents, from sell out shows in London to playing extensively at clubs and festivals across Europe, North America, Asia, Australia and New Zealand. Consistently championed by the likes of Benji B, Gilles Peterson, Alexander Nut, Mary Anne Hobbs and Toddla T.

Kamaal Williams is a musician of many talents, co-founder of Yussef Kamaal under the moniker of Henry Wu, he has sold out shows in London and toured extensively at clubs and festivals across Europe, North America, Asia, Australia and New Zealand.

Show
Dennis Lloyd
18.09.17 Past Show
Kantine am Berghain

Dennis Lloyd aus Tel Aviv ist, wenn wir nicht vo?llig aller Sinne beraubt sind, der Newcomer des Jahres 2017. Wer ihm ein Genre zuordnen mo?chte, darf sich gerne ein Misch aus Reggae, Urban/RnB vorstellen. Wir denken: sein Genre ist Musik.

Er ist ein Ausnahmetalent, das Spotify entdeckte und anfing, zu pushen.

Sein Hit „Nevermind“ za?hlt heute fast 2,5 Mio Plays. Und mit monatlich u?ber 200.000 Ho?rern, kann der junge Israeli, der u?brigens alles von A-Moll bis Z selbst produziert, stolz auf sich sein.

Show
DORJ
26.09.17 Past Show
Kantine am Berghain

DORJ is a Tel-Aviv based electro-soul indie-pop artist with a unique vocal signature, riding on a diverse range of synth-heavy, heart wrenching beats from a plethora of worldwide producers.
Dorj hit the scene in 2015 with his poignant EP “FORGETMOVEONDONTCARE” (a story in three parts), which was picked up by RADIO 1’s Jericho Keys and heavily celebrated by the electronic music scene. The EP showcased his incredible talent for diverse and emotional songwriting, as well as his ability to create unique atmospheres and combine those with heartwrenching stories.
In April, he released his new EP “Hipnotized” in collaboration with Haifa based maverick producer Shuzin. “Hipnotized” follows a similar formula, characterised by heavy hip-hop beats overlain with funky synth-chords that move your urban soul. It’s full of intelligent songwriting with direct confessional lyrics that have become part of DORJ’s trademark explorations.

Show
Ben L’Oncle Soul
17.11.17 Past Show
Gretchen

Größen des Soul und Jazz kannte Ben L’Onlce Soul schon aus der Plattensammlung seiner Familie. Aretha Franklin, Ray Charles, Sam Cooke, Donny Hathaway, Marvin Gaye, Ella Fitzgerald, Dinah Washington, Sarah Vaughan, Nina Simone – sie alle waren dabei. Einer fehlte jedoch: Frank Sinatra. Auf ihn stieß Ben L’Oncle Soul zufällig, als er mit einem beigen Chevrolet Monte Carlo, 1972er Model, einen Ausflug nach Los Angeles machte. Die Stadt, in der alles so hübsch aussah: Die Frauen, die Palmen, die Restaurants. Die Sonne schien. Im Chevrolet befand sich ein CD-Wechsler mit 10 Fächern. In einem davon eine Frank Sinatra Compilation. Idealer hätte der Soundtrack für eine Spritztour durch Los Angeles nicht sein können. Unter Sonne und Palmen – so lernte Ben L’Oncle Soul Sinatras Musik kennen und lieben.

Im Herbst 2016 erschien „Under My Skin“, Ben L’Onlce Souls Hommage an Sinatra . Mit seinem Ikon vergleichen möchte sich der Soulsänger nicht, die Ambition ist eine andere: Seine eigene Geschichte durch Sinatras Musik erzählen. Und diese dadurch zu neuem Leben erwecken. Ben L’Oncle Soul fügte den Songs autobiografische Perspektiven hinzu und möchte, dass das Album als Seines wahrgenommen wird. „I love Paris“ assoziiert Ben L’Oncle Soul in seiner Version beispielsweise mit den Anschlägen in Paris, die in seiner Nachbarschaft stattfanden.

Ben L’Oncle Soul nähert sich auf „Under My Skin“ in erfrischender, retro-futuristischer Weise Sinatras Originalen an. Er führt das musikalische Erbe seiner Vorbilder fort, positioniert das Album aber gleichzeitig in der Gegenwart.

Show
Lee Fields & The Expressions
07.11.17 Past Show
Festsaal Kreuzberg

Wenn man Lee Fields persönlich trifft, ist das schon ein echtes Ereignis. Die Energie, die Lebensfreude, die Musikalität dieses Mannes scheinen unerschöpflich, wo er hinkommt steht er sofort im Mittelpunkt. Er ist einfach ein Soul-Man und ein Crooner der ganz alten Schule. Und ein Auftritt von ihm zusammen mit seinen Expressions potenziert das Ganze noch einmal.

Der (rund) 66-Jährige, dessen erste Veröffentlichung aus dem Jahr 1969 datiert, ist einer der letzten verbliebenen originalen Soul-Sänger, der noch die großen Zeiten in den 60ern mitgemacht hat. Mit seiner markanten Stimme und der packenden Bühnenpräsenz ist er eine Naturgewalt. Er hat den Funk gespielt und den Blues gesungen und den Southern Soul mit groß gemacht. Und genauso wie seine Kollegen ist er zwischenzeitlich untergetaucht, als durchkalkulierte Dance-Rhythmen und schneller kommerzieller Erfolg wichtiger wurden als ehrlicher, dramatischer, hingebungsvoller Gesang, schweißnasse Bläsersätze, treibende Rhythmusgruppen und die wahre Seele in der Musik.

Das ist zum Glück vorbei, und die Wiederentdeckung des großen alten Mannes hat ihn wieder in den Fokus gebracht. Lee Fields ist im Herzen noch genauso jung wie früher, denn die Musik, die er macht wird niemals alt. Tough as nails and sweet as honey hat man den Soul immer bezeichnet, weil er mit seiner hinreißenden Musikalität nicht nur von Liebe berichten, sondern gleichzeitig ein politisches Statement sein konnte. Das gilt bis heute.

Show
Y’akoto
15.10.17 Past Show
Lido

Schon mit ihren ersten zwei Alben “Babyblues” und “Moody Blues” feierte Y’AKOTO große Erfolge in Deutschland. Sie erreichte Top-20-Platzierungen in den Charts und durfte sich über zwei ECHO-Nominierungen in den Jahren 2013 und 2015 in der Kategorie “Künstlerin National Rock/Pop” freuen – eben “Eine Klasse für sich”, wie die Süddeutsche Zeitung titelte. Nach einer kurzen Kreativpause meldet sich die einzigartige Soul-Sängerin nun mit ihrem neuen Album “Mermaid Blues” (VÖ Ende März) zurück.

Y’AKOTOs Musik, die sie selbst als “Soul Seeking Music” bezeichnet, ist eine glänzende Kombination aus Folk, Pop, afrikanischem Singer/Songwriter und Soul. Die Stimme der 29jährigen besticht durch ihre Wärme und Eindringlichkeit. und ihre neueste Single “Fool Me Once” beweist einmal mehr, warum Y’AKOTO zu den besten Sängerinnen Deutschlands zählt. Live blickt Y’AKOTO ebenfalls auf eine erfolgreiche Karriere zurück. Ihre Tourneen in den letzten Jahren waren nahezu immer ausverkauft, darüber hinaus spielte sie Shows in Brüssel, Paris und Amsterdam und stand u.a. mit Erykah Badu, Nneka, Kwabs oder Joy Denalane auf der Bühne.

Show
Roy Ayers
16.08.17 Past Show
Yaam

Vibraphonist/vocalist Roy Ayers is among the best-known, most loved and respected jazz/R&B artist on the music-scene today.

Now in his fourth decade in the music business, Ayers, known as the Godfather of Neo-soul, continues to bridge the gap between generations of music lovers. In the 60’s he was an award-winning jazz vibraphonist, and transformed into a popular R&B band leader in the 70’s/80’s. Today, the dynamic music man is an iconic figure still in great demand and whose music industry heavyweights, including Mary J. Blige, Erykah Badu, 50 Cent, A Tribe Called Quest, Tupac and Ice Cube.

Ayers recently recorded with hip hop artist Talib Kweli (produced by Kanye West) and jazz/R&B singer Wil Downing.
Many of Ayers‘ songs including: “Everybody Loves the Sunshine”,”Searchin”, Running Away” have been frequently sampled and remixed by DJ’s worldwide.

Show
Little Dragon
19.11.17
Astra

Widersprüchlichkeiten. Ist das tanzbares Traumwandeln? Melancholische Euphorie? Liefern sie Club-Banger für Introvertierte? R’n’B für Slowdancer?
Einfacher macht es einem die schwedische Band um Sängerin Yukimi auch nicht mit ihrem neuen Album „Season High“, dessen Vorabsingle vom amerikanischen Radionetzwerk NPR als perfekter Soundtrack für einen „narkotisierten Valentinstag mit der großen Liebe“ bezeichnet wurde.
Ein Muster lässt sich in all diesen Beschreibungen aber dennoch erkennen: Little Dragon schaffen es wie kaum eine andere Band hohe Emotionalität in Klänge zu kleiden, die Herz und Tanzbein gleichermaßen zucken lassen. Live kommt das noch stärker zum Tragen, da im Herzen ihrer Bühnenshows oft schweißtreibende Percussions den wilden Schlag angeben, den nur Yukimi mit ihrer wundervollen, weltfernen Stimme im Zaum zu halten vermag.
Im November kann man diese Erfahrung endlich wieder hierzulande machen.

Show
José James
12.07.17 Past Show
Lido

Klanglich inspiriert von Künstlern wie Grimes, Kanye West, Frank Ocean, FKA Twigs, The Internet oder Bryson Tiller feiert José James auf seinem neuen Album “Love In A Time Of Madness” (VÖ 24.02.2017) seine Wiedergeburt als kraftvolle Stimme des zeitgenössischen Rnb. “Love In A Time Of Madness” sollte ursprünglich ein Doppelalbum werden. Eine Hälfte sollte von der Liebe handeln, die andere – als Antwort auf die systemische und oftmals physische Gewalt, die schwarze US-Bürger erleiden – von gesellschaftlichem Irrsinn. Aber während er an den Songs arbeitete, geriet der Irrsinn, wie sich James erinnert, “immer mehr außerKontrolle. Die Morde hörten nicht auf, und dieser Teil des Albums nahm überwältigende und deprimierende Formen an.” Also entschied er sich dafür, den Schmerz nicht noch einmal auf dem Album zu durchleben; stattdessen konzentrierte er sich auf das, was zur Heilung beitragen könnte: die Liebe.

Show
Ivy Quainoo
24.11.17
Lido

“In New York, Concrete jungle where dreams are made of There’s nothin’ you can’t do”

Show